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Veranstaltungen im Überblick
Prof.
Erlendur Haraldsson (Island):
Meine Erfahrungen mit Sai Baba
Erlebnisabend/Dia-Vortrag:
Mittwoch, 4.
April, 19.00 Uhr
Festsaal Katharinen, Katharinengasse 11, St. Gallen
Fr. 20.- / für Mitglieder Fr. 15.- / ohne Voranmeldung
Sathya
Sai Baba ist am 24. April 2011 in seinem Ashram in
Indien gestorben. Geboren 1926 in einem abgelegen Dorf
‚mitten im Nichts‘ wurde er der berühmteste aller
hinduistischer religiöser Persönlichkeiten des vorigen
Jahrhunderts. Sein Tod fand sein Weg in den Weltmedien
als ein grösseres Ereignis. Ich traf ihn zum ersten Mal
in den frühen siebziger Jahren. Er war eine höchst
charismatische Gestalt und sammelte bald grosse Mengen
von Anhängern - später wurden es Millionen - um sich
herum, die ihn wie ein Gott anbeteten, so wie nur die
Inder es tun können. Es waren jedoch die Wunder, die
angeblichen Mirakel, die alle faszinierten. Die waren in
einer einmaligen Fülle und Verschiedenartigkeit, jedoch
nie unumstritten. Er wurde der Mirakelmann von Indien.
Ich traf ihn mehrmals in den 70iger und 80iger Jahren,
hatte Gelegenheit ihn aus nächster Nähe zu beobachten,
interwievte Dutzende seiner engsten Mitarbeiter, bis zu
seinen Kritikern. Daraus entstand mein Buch „Miracles
are my visiting cards“, das in mehreren Sprachen
erschien, auf Deutsch „Sai Baba, ein modernes Wunder“.
Prof.
Dr. Erlendur Haraldsson, renommierter isländischer
Psychologe, emeritierter Lehrstuhlinhaber an der
Universität Reykjavik, schloss ein Psychologiestudium an
der Universität von München 1969 mit der Diplomprüfung
ab; anschliessend promovierte er bei Professor Hans
Bender in Freiburg. Es folgten fünf Forschungsjahre in
den USA, an der “Foundation for Research on the Nature
of Man” in Durham, North Carolina, bei Professor Ian
Stevenson in der Abteilung für Psychiatrie an der
Universität von Virginia in Charlottesville sowie bei
der “American Society for Psychical Research” in New
York. Gemeinsam mit Dr. Karlis Osis führte Haraldsson
eine Studie über Nahtodeserlebnisse durch, deren Bilanz
(At the Hour of Death) in zahlreiche Sprachen übersetzt
worden ist. Ab 1974 gehörte er der Psychologischen
Abteilung der Universität Island an. Von dort aus brach
er mehrfach zu Forschungsreisen nach Fernost auf: Auf
Sri Lanka befragte er Dutzende von Kindern, die sich an
ein früheres Leben zu erinnern schienen, und deren
gesamtes soziales Umfeld; dabei fand er wiederholt
eindrucksvolle Anhaltspunkte für Reinkarnation. Neben
vier Büchern, darunter eines über den sagenumwobenen
indischen Weisen Sai Baba, hat Haraldsson zahlreiche
Artikel in psychologischen und parapsychologischen
Fachzeitschriften verfasst.
http://notendur.hi.is/erlendur/english/ |